Der Stadtteil Furth

Gasthof Schweizerhof
 

Der Chemnitzer Stadtteil Furth liegt im Norden der Stadt direkt am Flusslauf der Chemnitz. Sein Name rührt von einer seichten Stelle her, daß den hier siedelnden Slawen einen leichten Übergang über die sonst steinige und unwirsche Chemnitz gestattete und den handel der Region stark vorantrieb. Eine erste Erwähnung gibt dem Namen "Forth" an, später dann "czu deme Furte".

Furth gehört zu den fünf Ortschaften im sogenannten Blankenauer Grund. Es umfasst circa 280 Hecktar und war ursprünglich als einreihiges Waldhufendorf gegründet worden. Bis 1546 gehörten die Dörfer zur Rabensteiner Herrschaft und wurden dann dem Amt Chemnitz zugeordnet. Auf dem Gebiet der Gemarkung lagen damals auch die Fischteiche "mit hecht- und speisefisch" des nahen Benediktinerklosters. Heute erinnern nur noch die Straßennamen Damm- und Fischweg an die längst zugeschütteten Teiche.


 


 

Zeitlicher Abriss
1338 Erwähnung "Forth"
1402 Erwähnung "czu deme Furte"
1546 Zuordnung zum Amt Chemnitz
1913 Eingemeindung nach Chemnitz

Wo finde ich Spuren?
Der ehemalige Gasthof Schweizerhof beheimatet heute das "Alternative Jugendzentrum AJZ" und trägt nun den Namen "Talschock"
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