Der Johannisplatz
Historisches Chemnitz - Der Johannisplatz
Der Johannisplatz um die Jahrhundertwende


Der Johannisplatz spiegelt wie kein anderer die wechselvolle Chemnitzer Geschichte wieder. Erst eines der "Schmuckstücke" der Stadt, dann unter den Autos und Straßenbahnen erstickender Verkehrsknotenpunkt, im Kriege sein Aussehen verloren, Stalin- und Postplatz benannt und heute wieder Johannisplatz geheißen. Nirgendwo sonst treffen auch so viele verschiedene architektonische Zeitalter aufeinander.


Anlage
Im August des Jahres 1860 gibt der Rat der Stadt Chemnitz bekannt, daß der Platz von der Johannisgasse bis zum Hotel "Stadt Gotha" und von der Königsstraße bis zum Haus des Kaufmanns Bleyl die Bezeichnung "Johannisplatz" erhält. Seinen Namen hat der Platz von der Gegend um das frühere Johannistor bzw. die Johannsikirche, die sich gegenüber befindet.


Verkehrstreiben
In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts gehörte der Johannisplatz zu den verkehrsreichsten Plätzen Europas. Fast alle Chemnitzer Straßenbahnlinien führten über den Platz, dazwischen drängelten sich zu Stoßzeiten Menschen und Autos.

Besonders im Zuge der wirtschaftlichen Konsolidierung in Deutschland nach 1924 nahm der Autoverkehr enorm zu. Innerhalb eines Jahres stieg der Verkehrsstrom auf dem Johannisplatz um satte 50%.


Ansichten
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Stalinplatz
Der Krieg zerstörte die Gebäude und damit das Gesicht des Johannisplatzes weitestgehend. Einzig das Gebäude des Deutschen Bankvereins blieb erhalten. Nach Kriegsende und dem Beräumen der Trümmer war vom ehemaligen dicht bebauten Johannsiplatz mit seinen Prunktgebäuden nichts mehr übrig. Statt dessen prägten provisorisch errichtete Buden und Häuschen das Gesicht des Platzes.


Zeitlicher Abriss
1860 Namensgebung


Wo finde ich Spuren?
Der ehemalige Johannisplatz befand sich in etwa dort, wo man heute den "neuen" Johannisplatz - ehemals "Posthof" - findet.




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