Die Lutherkirche

Die mächtige Lutherkirche auf einer Postkarte von 1912.
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"Eine feste Burg ist unser Gott." Und wenn man sich heute die mächtige
Lutherkirche so ansieht, weiß man auch warum. Markig und kraftvoll erscheint
der Kirchenbau, der sich damit von den anderen Kirchen der StadtChemnitz besonders abhebt. Tochterparochie Die Geschichte der Lutherkirche beginnt früher als das Bauwerk selbst - nämlich in der Johannisparochie, deren Gläubige in der Johanniskirche beheimatet waren. Da aber um die Jahrhundertwende die Stadt enorm wuchs und sich auch in Richtung Süden ausdehnte, war das Gotteshaus bald zu klein geworden, um alle Gläubigen versorgen zu können. So wurde die Luthergemeinde als Tochter der Johannisparochie mit etwa 15.000 Seelen am 1. januar 1900 ins Leben gerufen. Zunächst mußte man sich mit einem bescheidenen Pfarrhaus mit integrierten Betsaal begnügen, jedoch plante man bereits für den Neubau eines eingenen Gotteshauses an der Zschopauer Straße. Dazu wurde ein Arrchitekturwettbewerb ins Leben gerufen, an dem sich etwa 130 Einsender beteiligten. Unter den eingegangenen Entwürfen gewann der des Prof. Otto Kuhlmann aus Charlottenburg und er erhielt den Zuschlag für die Realisierung.
Am 6. Mai 1905 erfolgte die Grundsteinlegung und schon drei Jahre danach konnte das Gotteshaus am 1. April 1908 geweiht werden.
Zur |
Zeitlicher Abriss 1905 Grundsteinlegung 1908 Weihe Wo finde ich Spuren? Die Lutherkirche hat die Wirren der Zeit überstanden und steht nach wie vor möchtig und dominant auf der stadtauswärtigen linken Seite der Zschopauer Straße. |
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