Die Kirche und der Friedhof
St. Johannis

Die Johanniskirche
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Am 14. Februar 1264 überträgt die Landgräfin Margaretha dem
Benediktinerkloster Chemnitz das Patronatsrecht über die Johanniskirche
und die Pfarrkirche. Damit ist das erste Mal die Existenz einer Kirche im
Bereich der Johannisvorstadt urkundlich erwähnt. Allerdings läßt dieser
Akt darauf schließen, daß sich wohl schon früher an dieser Stele eine Kirche
befunden haben muss. Der hinter der Kirche gelegene Gottesacker ist erstmals 1399 erwähnt und diente zu damaliger Zeit den Einwohnern der Vorstadt sowie den Bauern aus Gablenz und Bernsdorf als Hauptfriedhof, wogegen die Städter ihre Toten bei der Jacobikirche am Markt beerdigten. Aus Platzgründen gab man diesem aber im 16. Jahrhundert auf, womit der Johannisfriedhof für viele hundert Jahre der Hauptfriedhof der Stadt Chemnitz wurde. (siehe dazu auch die Geschichte der Jakobikirche) |
Zeitlicher Abriss 1264 Urkundliche Erwähnung 1399 1. Erwähnung Friedhof 1878 Neogotische Turmhaube 1913 Turmumbau Wo finde ich Spuren? Die Johanniskirche hat die Wirren der Zeit überstanden und befindet sich heute an der Ecke zur Zschopauer Straße |
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