Werkzeugmaschinen-Fabrik vorm. Sondermann & Stier

Das Firmengelšnde
Den Firmennamen "Deutsche" tragen nur die Unternehmen, die entweder die ersten auf dem Markt waren, oder die eine gewisse Größe darin vorweisen können. Die "Deutsche Werkzeugmaschinen-Fabrik" ist ein gutes Beispiel dafür.

1875 war es, als der Ingenieur Carl Sondermann bei Kappel eine kleine Werkzeugmaschinenfabrik errichtete. Da in den beginnenden Aufschwung-Zeiten auch hier die Räume bald zu klein wurden, mietete er sich 1860 in das Fabrikgelände in der Auevorstadt (später Beckerstraße) ein, welches er wenig später käuflich erwarb.

Im selben Jahr trat ein weitere Teilhaber in das Unternehmen ein - der Ingenieur Heinrich Stier. Von da an arbeitete man unter dem Namen "Sondermann & Stier".

Es ging aufwärts und man baute für Kunden aus dem In- und Ausland. Am 1.Oktober 1872 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der neue Name war nun "Sondermann & Stier"

1885 schied Carl Sondermann aus dem Unternehmen aus.


Zeitlicher Abriss
1857 Gründung
1860 Umzug und Namensgebung
1872 Unmwandlung in eine AG

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