Der Walkgraben

Aufnahme von ca. 1900
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Der Name Walkgraben rührt vom Berufsstand der Walker her. Die Walker waren
in der Textilherstellung tätig. Da bei ihrer Arbeit neben den Gerbern die
meissten üblen und scharfen Gerüche auftraten, wurden ihre Werkstätten und
Wohnungen vor die Stadt verbannt und lagen meißt außerhalb der Stadtmauern.
Diese "Outsider" zählten den ebenso verfemten Beruf des Scharfrichters zu
ihren Nachbarn, dessen Niederlassung sich in unmittelbarer Nähe zum Walkgraben
befand. Am Beginn des Walkgrabens befand sich das Gasthaus "Zur Linde". Da sich hier ein gewisser Karl May öfters einfand, kann man über die "Linde" noch heute in seinen Büchern lesen. |
Wo finde ich Spuren? Der Walkgraben ist heute noch anhand des Verlaufes der gleichnamigen Straße im Stadtbild nachvollziehbar. Quellen/Buchempfehlungen "Chemnitz - ein verlorenes Stadtbild", U.Fiedler, Wartberg Verlag siehe auch: Links und Quellen |
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