Das Siegertsche Haus

1734 kaufte der Chemnitzer Kaufmann Johann Christian Siegert das Ruinengrundstück Markt 21. Sein Bruder Johann Friedrich Siegert erwarb die nebenstehende Ruine des ehemaligen Gasthofes "Güldener Bock". Der "Güldene Bock" war damals ein "brauberechtigtes" Haus. Dazu gehörten ein Vorder- und drei Hinter- und Seitengebäude.

1737 begann man an dieser Stelle nach Plänen des Baudirektors Johann Christoph Naumann einen barocken Neubau zu errichten, welchen man 1741 nach vierjähriger Bauzeit fertig stellte.

Bei Kriegsende 1945 wurde das Gebäude extrem stark beschädigt, so daß nur die Vorderfassade erhalten werden konnte. In den DDR-Aufbaujahren wurde 1953 und 1954 das Haus wiederhergerichtet und war lange Jahre ...
Zeitlicher Abriss
1734 Grundstückskauf

Wo finde ich Spuren?
Das Gebäude ist erhalten geblieben. Es befindet sich am Markt gegenüber des Alten Rathauses.

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