Die Hindenburgschule

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Schulneubau Um der wachsenden Bevölkerung in den Stadtteilen Borna, Wüstenrot, Heinersdorf sowie im oberen Wittgensdorf gerecht zu werden, entwirft 1929 der Chemnitzer Stadtbaurat Fred Otto einen völlig neuen Schulbau zentral auf dem sanften Bornaer Höhenrücken. Otto verfolgte dabei das völlig neue inhaltliche Konzept der "Volksschule", an der das Lernen Spaß machen soll. Neu war im Gegensatz zu bisherigen Schulbaukonzepten die konsequente Anordnung als ebenerdige Anlage, die nur durch den zentralen Turm unterbrochen wurde. Ebenso neu war die offene und geräumige Gestaltung der Räume sowie der Aussenflächen. Die Klassenräume waren lichtdurchflutet und offen. Zu jedem Klassenzimmer gehörte ein eigener verglaster Vorraum und ein kleines Stück Gartenparzelle des Schulgartens.
Bis 1979 wurde unterhalb der Ernst-Schneller-Schule ein Plattenneubau errichtet, in dem mit Beginn des Schuljahres 1979 die Schüler umziehen. Gleichzeitig werden die Klassen 5 bis 10 der Polytechnischen Oberschule Borna von der Sandstraße ebenfalls in den Schulneubau verlegt. In den Räumen der "ehemaligen" Ernst-Schneller-Schule wird die neugegründete zentrale "Oberschule für Körperbehinderte" inklusive neuem Internat für den Bezirk Karl-Marx-Stadt eingerichtet. behinderte Schüler aus ganz Westsachsen besuchen nun hier diese zentrale Einrichtung.
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Zeitlicher Abriss 1929 Planung 1931 Einweihung Wo finde ich Spuren? Heute befindet. |
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